Kulinarische Highlights: 5 Schweizer Spezialitäten, die Sie in Zürich unbedingt probieren sollten
Von wegen alles Käse! Zürich ist bekannt für Fondue und Raclette, doch die Schweizer Küche hat kulinarisch weitaus mehr zu bieten als Gratin und Gerichte mit Käse. Planen Sie einen Besuch in Zürich? Aufgepasst, jetzt wird es lecker: Von deftigen Klassikern, kultigen Snacks bis hin zur süssen Verführung ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wir verraten Ihnen fünf Schweizer Spezialitäten mit Tradition, die Sie in Zürich unbedingt probieren sollten.
#1: Der Klassiker: das Züri Gschnätzlets
Die wohl bekannteste Spezialität in Zürich – „Züri-Gschnätzlets“ oder Züricher Geschnetzeltes ist ein Klassiker in der Schweizer Küche.
Das traditionelle Gericht aus sautiertem Kalbsfleisch und Kalbsniere in einer Rahmsauce mit Champignons wird mit einem knusprigen Rösti serviert. Mittlerweile bieten viele Restaurants das Züricher Geschnetzelte ohne Nieren an. Weiterhin gibt es die Zürcher Spezialität mit Hühnerfleisch anstelle von Kalbsfleisch und neben dem klassischen Rösti sind Beilagen wie Spätzle oder Reis erhältlich.
Für die Zubereitung des Originals „Züri-Gschnätzlets“, dessen Ursprung vermutlich bei den Landwirten aus Zürich liegt, werden zarte Kalbsfleischstücke und Kalbsnieren in feine Streifen geschnitten und scharf in Butter angebraten. Sahne und Weissweiss verleihen der Rahmsauce ihre cremige Konsistenz, während frische Pilze, Zwiebeln und Kräuter für die würzige Note des Gerichts sorgen.
Züricher Geschnetzeltes mit Rösti ist vor allem für Fleischliebhaber ein wahrer Genuss und zu Recht eine der fünf Schweizer Spezialitäten, die Sie bei Ihrem nächsten Besuch in Zürich unbedingt probieren sollten. Ein edler Tropfen von einem Weingut aus der Umgebung oder ein kühles Bier aus einer der regionalen Brau
#2: Das Nationalgericht: das Schweizer Chäs-Fondue
Ein wahres Geschmackserlebnis für alle Sinne – das Käsefondue, oder wie wir in der Schweiz sagen: „Chäs-Fondue“.
Das Schweizerische Nationalgericht besteht aus geschmolzenem Käse und hat seinen Ursprung im französischen Teil des Landes. Die traditionelle Zubereitung erfolgt mit einem oder mehreren Käsesorten sowie mit Weisswein, Bier oder Obstbrand. Je nach Kanton und Region können unterschiedliche Käsespezialitäten wie Gruyère und Emmentaler zum Einsatz kommen, sodass das Käsefondue in der Schweiz in verschiedenen Varianten erhältlich ist.
Als Beilagen werden typischerweise knuspriges Brot und knackfrisches, saisonales Gemüse serviert. Aber auch moderne Kreationen des Käsefondue etwa mit Trüffel und Speck sind in den Restaurants in Zürich zu finden. Mit einem regionalen Wein, edlen Obstbrand oder wärmenden Tee für die Verdauung als Begleiter ist das Chäs-Fondue ein kulinarischer Genuss nicht nur für Liebhaber von Käsespezialitäten.
Neben der Verwendung von hochwertigen und regionalen Zutaten ist das gemeinsame Essen ein wichtiger Aspekt des traditionellen Gerichts aus der Schweiz. Ob geselliges Beisammensein mit Familie und Freunden, traute Zweisamkeit mit dem Partner oder ein wichtiges Geschäftsessen – das Chäs-Fondue ist wie Raclette ein kulinarisches und soziales Erlebnis für jeden und darf als Schweizer Spezialität auf keiner Speisekarte in Zürich fehlen.
#3: Die Messe-Berühmtheit: die Olma-Bratwurst
Eine Bratwurst mit echtem Kultstatus: die Olma-Bratwurst, die wohl beliebteste Schweizer Spezialität auf der bekannten, gleichnamigen Olma-Messe in Zürich.
Die saftige Wurst aus Kalbsfleisch wird traditionell in einem knusprigen Bürli-Brötchen gegessen. Senf obendrauf? Fehlanzeige! So sehen es zumindest viele Zürcher, die auf Senf verzichten, um die angenehme Würze des Fleischs mit jedem Bissen zu geniessen. Möchten Sie die Kult-Bratwurst aus Zürich probieren, können Sie die Olma-Bratwurst selbsterklärend auch mit Senf oder Ketchup bestellen.
Auch wenn die Erfindung der Olma-Bratwurst ursprünglich in St. Gallen erfolgte, ist die Schweizer Spezialität unter echten Zürchern mindestens genauso beliebt wie die Currywurst bei vielen Berlinern. Kein Wunder: Die frische Wurst aus Kalbsfleisch schmeckt nicht nur saftig und würzig, angeblich soll das Essen der ersten Olma-Bratwurst Glück bringen. Also, worauf warten Sie?!
Die Olma-Bratwurst gibt es in Metzgereien und Imbissbuden in der Stadt – perfekt, um sich nach dem Sightseeing mit einem köstlichen Snack zu stärken. Alternativ können Sie die saftige Kalbsbratwurst in zahlreichen Restaurants in Zürich essen. Knusprige Pommes frites als Beilage sowie eine köstliche Zwiebelsauce runden den Genuss des Traditionsgerichts aus der Schweiz ab.
#4: Die süsse Verführung: das Zopfbrot
Ein typisches Sonntagsessen für viele Schweizer: das Zopfbrot oder kurz „der Zopf“ – ein Teigbrot mit goldener Kruste.
Das Zopfbrot ist ein wahrer Liebling in der Schweiz sowohl unter Bäckern, Einheimischen und Gästen.
Das süsse Brot aus Eiern und Milch besticht mit besonders weicher Konsistenz und knuspriger, goldener Kruste.
Seinen Namen verdankt die Schweizer Spezialität ihrer charakteristischen Form, die an einen Zopf erinnert und als Symbol für Zusammengehörigkeit und Familie steht.
Das Brot mit langer Tradition wurde früher als Opfergabe zu besonderen Anlässen oder an bestimmten Feiertagen gerne als Dessert serviert. Heute kommt „der Zopf“ in zahlreichen Schweizer Haushalten am Sonntag auf den Tisch, sei es zum Frühstück oder für die Gäste zur Kaffeetafel. Frisch aus dem Ofen mit Butter und selbstgemachter Marmelade, Honig oder Creme aus Schokolade bestrichen, ist das Zopfbrot eine süsse Verführung, der kaum jemand widerstehen kann.
Mögen Sie es lieber deftig? Kein Problem! Das süsse Brot ist auch in verschiedenen herzhaften Varianten erhältlich. Kombiniert mit Speck, Schinken, Käse oder Oliven und Kräutern ist das Zopfbrot eine schmackhafte Vorspeise, aber auch eine sättigende Mahlzeit zum Mittag. „Der Zopf“, eine echte Schweizer Spezialität, die Sie bei Ihrem nächsten Aufenthalt im Kanton Zürich unbedingt probieren sollten.
#5: Ein echter Zürcher: der Luxemburgerli
Trotz seiner Herkunft, Einflüsse und seines Namens ein waschechter Zürcher: der Luxemburgerli – ein luftiges Gebäck zum Selbstgeniessen oder zum Verschenken.
Der Luxemburgerli ist eine Zürcher Süssware mit langer Geschichte. Seinen Namen verdankt das luftige Gebäck seinem Erfinder, dem Luxemburger Camille Studer. Einst brachte der Konditor das Ur-Rezept aus Frankreich mit in die Confiserie Sprüngli nach Zürich. Dort wurde das süsse Gebäck von niemandem Geringeren als Richard Sprüngli verfeinert. Das war die Geburt des Luxemburgerli, deren Produktion in Zürich bis in die 1850er-Jahre reicht.
In seiner Optik erinnert der Luxemburgerli an die für Paris typischen Macarons, wenngleich es sich bei der Zürcher Süssware um ein Miniaturformat des berühmten Gebäcks handelt. Die cremigen Füllungen des Luxemburgerli reichen von aromatischer Schokolade, fruchtiger Himbeere, süsses Karamell, nussiger Pistazie bis zu edler Champagner-Note. Und das sind bei weitem nicht alle Geschmacksrichtungen des Luxemburgerli.
Mit seinem feinen Geschmack und der zarten Creme ist der Luxemburgerli nicht nur eine echte Spezialität aus der Schweiz mit hoher Qualität, die Sie unbedingt probieren sollten: Das traditionelle Süssgebäck mit der Cremefüllung von Sprüngli-Zürich ist ein beliebtes Produkt als Mitbringsel für die Liebsten daheim und ein köstliches Geschenk zu Geburtstagen, Hochzeiten, Firmenjubiläen oder anderen besonderen Anlässen und Feiertagen.
Schweizer Spezialitäten Zürich: Traditionelle Gerichte für jeden Geschmack
Züri-Geschnätzlets mit Rösti, Chäs-Fondue oder Luxemburgerli – Lust auf traditionelle Leckerbissen? Probieren Sie berühmte Schweizer Spezialitäten in Zürichs Restaurants! Im „Zum Königstuhl“ im Herzen der Zürcher Altstadt verwöhnen wir unsere Gäste mit gutbürgerlichem und feinem Essen aus der Schweizer Küche. Geniessen Sie Originale wie Schweizer Fondue oder Raclette mit erstklassigem Käse in unserer urigen Fondue-Stube und verpassen Sie es nicht, unsere anderen Gerichte wie Älplermagronen, Schweizer Rindstartar und Spätzlipfanne von der Speisekarte zu kosten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Zürich!









